V EB_8

Thema: Mensch-Weizenpuffer-Modell
(Modellversuch zur Abhängigkeit der Enzymaktivität von der Substratkonzentration) 


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Material:Stoppuhr, Schal o.Ä., Weizenpuffer

Vorarbeiten:Für die Simulation werden Dreiergruppen gebildet (Versuchsperson, Protokollant, Zeitnehmer).
Der Versuchsperson werden die Augen verbunden.
Der Tisch sollte nicht verschmutzt sein. Gegebenenfalls mit Papier abdecken.

Durchführung:
Ein Weizenpuffer wird an eine beliebige Stelle auf den Tisch gelegt. Die Versuchsperson hat nach dem Startsignal eine Minute Zeit, den Weizenpuffer zu ertasten und zu essen. Es wird notiert, ob der Weizenpuffer gefunden und gegessen wurde.
Der Versuch wird mehrfach wiederholt, wobei die Anzahl der Weizenpuffer immer verdoppelt wird und die Weizenpuffer ungleichmäßig, aber nicht gehäuft auf dem Tisch verteilt werden.Das Experiment ist beendet, wenn die Anzahl der verzehrten Weizenpuffer zweimal hintereinander etwa gleich bleibt.

Quelle: wikimedia

Abb. V EB_7-1 Weizenpuffer

Achtung:
Es wird immer nur ein Weizenpuffer auf einmal in die Hand genommen und dann gegessen. Die Weitersuche beginnt erst mit leerem Mund!
Die nach einer Minute nicht gefundenen bzw. nicht gegessenen Weizenpuffer werden wieder in die Schale zurückgelegt.
Für jeden Durchgang wird die Anzahl der gegessenen Weizenpuffer in der Tabelle notiert. Die Werte werden anschließend in die vorgegebene Diagrammstruktur eingetragen und miteinander verbunden.

Beobachtung:

Anz. Weizen-puffer auf dem Tisch 1 2 4 8 16 32 64 128
Anz. der pro Min. gegessenen Weizenpuffer

 

Beobachtungsbeispiel aus dem Unterricht:

 

Ergebnis:

 

Fehlerdiskussion:

 

  1. Beschreibe den Verlauf der Kurve.
  2. Stelle Zusammenhänge zwischen diesem Modellversuch und dem Abschnitt „Enzym-Substrat-Verhältnis“ im Exkurs B „Enzyme“ her.
    Überlege und begründe, wer ist Substrat, wer ist Enzym und spiegeln sich die Größen der Michaelis-Menten-Konstante wider?
  3. Suche und begründe die Grenzen dieses Modellversuches (Hilfe findest du im Arbeitsmaterial „FW 11 Modelle verstehen“)

verändert nach einer Vorlage von: K.Schneider / G.Prütz

 

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